Unglücksbringer in der Wohnung

posted on Juli 29, 2008 in die-online-einrichter.de

Moodboard

Bei der Einrichtungsberatung sieht man immer wieder, dass viele Menschen ähnliche Probleme bei der Gestaltung ihrer Wohnung haben. Wir haben mal die häufigsten Einrichtungsprobleme unsere Kunden analysiert und sind dabei auf fünf Hauptproblemfelder gestoßen, die ich euch hier mit kurzen Lösungsansätzen vorstellen möchte.

1. Fehler: Kleinteiligkeit

Weniger ist manchmal mehr. Die Zeitschriften der letzen Monate, Postkarten der besten Freundin, die mitgebrachten Muscheln aus dem letzten Urlaub, die Blumenvase der Oma, viele kleinteilige Dekoelemente sorgen für Unruhe und verhindern ein harmonisches Raumgefühl. Lösung: Aus kleinteiligen Elementen große, einheitliche Elemente schaffen. Beispielsweise nicht ein Muschelglas auf die Kommode stellen, sondern drei große Gläser und dafür auf andere Elemente auf der Kommode verzichten. Das gleiche gilt für die Wand. Einzelne, kleine Bilder wirken schnell verloren, besser ist es, wenn man aus vielen kleinen Bildern ein großes Mosaik zusammenstellt oder lieber gleich große Bilder kaufen.
2. Fehler: Proportionen

Proportionen spielen eine große Rolle bei der Gestaltung von Räumen. Oft findet sich in kleinen Wohnzimmern eine massive Sofagarnitur, die den Raum komplett ausfüllt. Dabei kann man bei besonders kleinen oder großen Räumen durch die Größe der Möbel und Einrichtungsgegenstände viel erreichen. Lösung: In einem kleinen Raum sollte darauf geachtet werden, dass einzelne Möbelstück nicht unverhältnismäßig groß sind. Anstelle eines Ecksofas lieber ein kleines Sofa verwenden und dann mit Sesseln für zusätzlichen Sitzplatz sorgen. In großen Räumen ist es dagegen sinnvoll, sich auf wenige, große Möbel zu konzentrieren damit es nicht zu unruhig wirkt.

3.Fehler: Farben

Farben bereichern das Leben und können jede Wohnung verschönern. Allerdings ist es nicht einfach, die richtige Farbe für das richtige Zimmer zu finden. Oft wird entweder zu viel Farbe verwendet oder sich gar nicht erst an Farbe heran gewagt. Lösung: Farbige Wände können sehr schön wirken, wenn man aber nicht ganz sicher ist, sollte man nur eine Wand oder einen Bereich einer Wand farbig streichen, und nicht gleich das ganze Zimmer. Bei knalligen Farben besteht die Gefahr, dass man sich schneller satt sieht, helle, pastellige Farben sind dagegen meist die zeitlosere Variante. Wenn man dennoch kräftige Farben möchten, kann man auch über Accessoires (z.B. Kissen, Wandsticker, Vasen, Bilder) Akzente in einem Raum setzen und bleibt so flexibel, wenn eine Veränderung ansteht. Auch sollte man die Wirkung der Farben berücksichtigen, Graublau gibt einem Raum Weite, dunkle Farben machen einen Raum kleiner.

4. Fehler: Beleuchtung

Licht braucht der Mensch wie seine tägliche Nahrung. Sonnenlicht ist die beste Lichtquelle, in Räumen wo das Sonnenlicht allerdings nicht ausreicht, herrscht oft eine unzureichende Zusatzbeleuchtung. Lösung: Um einen Raum angenehm und hell zu erleuchten, ist es wichtig, viele verschiedene Lichtquellen zu haben. Auch sollte man direkte und indirekte Lichtquellen mischen, zuviel direkte Beleuchtung blendet die Augen erzeugt eine sterile Atmosphäre (besonders Halogenstrahler geben kaltes und grelles Licht). Mit Licht kann man sehr gut Bereiche in einem Zimmer betonen, beispielsweise kann mit einer großen Hängelampe über dem Esstisch in einem Wohnzimmer der Essbereich abgegrenzt werden.

5. Fehler: Stilmix

Oft werden Möbel und Wohnaccessoires wie Anziehsachen gekauft: Man sieht etwas, es gefällt einem und dann kauft man es. Problematisch wird es, wenn man dann in der Wohnung zu viele verschiedene Stile, Farben, Formen und Materialien sammelt und dann nicht weiß, von welchen Stücken man sich trennen soll. Lösung: Auf einem Moodboard/Pinnwand darf man alles Sammeln, was einem gefällt: Schöne Postkarten und Zeitschriftenschnipsel, Stoffe und Fotos. So kann man nach einiger Zeit ein Stil- und Farbkonzept ableiten, das Sicherheit beim richtigen Kombinieren und Einrichten gibt.

Auf dem Gründermarktplatz der FTD / Frauennachrichten

posted on Juli 28, 2008 in die-online-einrichter.de

Auf dem Gründermarktplatz der Financial Times Deutschland sind wir nun mit einem Profil vertreten, wir freuen uns über jede positive Abstimmung :-)

Heute gab es gleich drei Meldungen zu Frauenportalen, das Thema boomt ;-)

Bauer plant Frauenportal

Svenone vermarktet fem.com - fem.com scheint ähnlich zu werden wir de.gam.com

Aufeminin.com erfolgreichstes deutsches Stand-Alone-Frauenportal - Man beachte in diesem Artikel den Link auf glam.de, gemeint ist wohl de.glam.com, aufeminin.com heisst übrigens auf Deutsch gofeminin.de und ist laut Alexa deutlich hinter amica.de

Der Interviewblog hat ein Interview mit Nicole veröffentlicht, hier gehts zum Interview.

 

Zielgruppe Frauen im Internet - immer noch unterschätzt?!

posted on Juli 18, 2008 in Allgemeines

Erdbeerlounge, Frauenzimmer, Bequeen, Glam oder Forher - Portale für Frauen sind gerade am boomen. Deswegen haben wir uns mal umgesehen und eine Übersicht mit webzweinulligen/ innovativen Angeboten zusammengestellt, die sich an die Zielgruppe Frau wenden. Grob lassen sich die verschiedenen Angebote in general und special interest gliedern (bitte einen Kommentar schreiben, wenn wir was übersehen haben). Der Alexa Rank in Klammern hinter jeder Seite dient zur ungefähren Einordnung der Popularität der Seite:

General Interest :

amica.de (1.800), gofeminin.de (3.900), brigitte.de (10.000), erdbeerlounge.de (20.000), glamour.de (25.000), jolie.de (33.000) elementgirls.de (33.000) womanweb.de (44.000), freundin.de (61.000), bym.de (59.000), cosmopolitan.de (85.000), bequeen.de (107.000), myself.de (165.000), y-style.de (178.000), fem.de (291.000), petra.de (333.000), womantime.de (430.000), bondea.de (426.000), frauen.de (490.000), forher.de (1.300.000), frauenzimmer.de (1.700.000), de.glam.com (7.000 Rank für die com-Domain)

Special Interest

Mütter: netmoms.de (16.000), mamiweb.de (21.000), mamacommunity.de (130.000), mamily.de (229.000), mummynetwork.com (1.191.000)

Mode: styleranking.de (85.000), stylekingdom.com (85.000), luxusbabe.de (199.000), taschenreich.eu (2.000.000)

Wohnen: zimmerschau.de (107.000), SoLebIch.de (123.000)

Basteln: dawanda.de (20.000), julie-grace.de (482.000), pearlfection.de (1.400.000)

Beauty/Wellnes: cosmoty.de (27,000), wellnessinteraktiv.de (130.000), kosmetikportal.net (600.000), bellemania.de (1.600.000)

Sonstiges: gyn.de (106.000), femity.net (184.000), emotion.de (229.000), frauenecke.de (385.000), dddeluxe.de (10.000.000), konsumgoetinnen.de (4.300.000)

Bei den general interest Angeboten fällt die große Anzahl relativ ähnlicher Portale auf (Hauptmenüpunkte: Stars, Liebe, Mode, Horoskop und Community). Meistens steckt zudem ein Verlag dahinter, der die schwindende Reichweite der Printangebote durch online Angebote ausgleichen möchte. Hier wird sicherlich nicht jedes der neuen Angebote überleben, stellt Stephanie Staar von den netmoms dazu fest.

Bei den special interest Angeboten und den “großen” Themen (Mode, Wohnen, Beauty) ist noch einiges an Spielraum für neue Ideen vorhanden. Zudem existieren noch eine ganze Reihe weiterer Bedürfnisse, die befriedigt werden wollen. Ein Beispiel ist das entstehende Frauenportal „Digital Diva Deluxe”: Frauen, die sich nicht in den Themenwelten der general interest Portale zuhause fühlen, entwickeln ihre eigene Plattform mit eignen Inhalten. Auch der Handtaschenverleih Luxusbabe nutzt eine weibliche Leidenschaft erfolgreich als Geschäftsmodell.

Ich bin davon überzeugt, dass wenn man(n) mal genauer hinsieht, sich noch einige gute Geschäftsideen für die Zielgruppe Frau finden lassen.

PS: Passend zum Thema findet das erste Frauen-Barcamp in München statt.

Preise bei den Online Einrichtern

posted on Juli 9, 2008 in die-online-einrichter.de

In den letzten Tagen haben wir uns mit einer Veränderung der Preisgestaltung bei den Online Einrichtern beschäftigt. Einerseits möchten wir es möglichst vielen Menschen ermöglichen, eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, andererseits muss die Qualität der Beratung gesichert sein und die Einrichterinnen müssen genug Zeit haben, sich mit den Bedürfnissen des Kunden zu beschäftigen. Als Lösung haben wir uns überlegt, dass jede Einrichterin selber ihren Beratungspreis festlegen kann. So möchten wir eine (markt-) gerechte Preisgestaltung erzielen, die die Erfahrungen und Beliebtheit der einzelnen Einrichterinnen berücksichtigt. Der Basispreis bleibt bei € 3.- pro Quadratmeter, die Einrichterinnen können aber entscheiden, ob sie mehr (d.h. vier oder fünf Euro) für ihre Leistung verlangen.